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Unsere Geschichte beginnt mit der Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020

Damals  waren wir noch eine Gruppe von fünf Studierenden aus Berlin, die von der Tragödie in den Nachrichten hörten und schockiert von den Bildern auf schnellem und pragmatischem Wege helfen wollten. Wir trommelten unsere Freunde zusammen und fassten den Plan, eine Luftbrücke von Deutschland in den Libanon einzurichten. Innerhalb von zehn Tagen fanden wir einen Weg, um Sachspenden wie zum Beispiel Spielsachen und Kleidung nach Beirut zu transportieren: wir durften den ungenutzten Frachtraum einer deutschen Linien- und Charterfluggesellschaft nutzen. 

Beeindruckt davon, wie einfach sich dieser unkomplizierte Ansatz zum Hilfeleisten in die Tat umsetzen ließ, probierten wir immer wieder neue Aktionen aus: Wir schickten weitere Spenden an verschiedene Orte in der Umgebung von Beirut, nahmen Kontakt zu lokalen NGOs (Non-Governmental Organisation) auf und fragten, wie wir sie unterstützen könnten. Schon bald taten wir dies nicht mehr nur im Libanon, sondern dehnten unsere Aktivitäten auf Projekte im Nordirak, in Griechenland und Sierra Leone aus. Der Zielort änderte sich, aber unser Ansatz blieb derselbe: Wir bauen enge Kooperationen mit lokalen NGOs auf und entwickeln gemeinsam pragmatische Skalierungsmöglichkeiten, wie etwa durch neue Logistiklösungen. Ziel ist es, unseren Partnern zur vollen Ausschöpfung ihres Potenzials zu verhelfen.  

Seit der ersten Luftbrücke nach Beirut hat sich Aid Pioneers e.V. zu einem eingetragenen humanitären Verein entwickelt, der lokale NGOs und Institutionen in einkommensschwachen Ländern durch die Beschaffung und den Transport von Materialien und Spenden unterstützt. Zudem bieten wir Beratung und Vernetzung an, die zur Erreichung ihrer Ziele dienlich sind.